Urschweizer Befreiungstradition und ihre Erinnerungsstätten. Reihe Kantone der Schweiz, © gemeinfrei

Urschweizer Befreiungstradition und ihre Erinnerungsstätten. Reihe Kantone der Schweiz

Das Gebiet der Schweiz gehörte im Hochmittelalter zum Grossteil zum Einflussbereich der Lenzburger, dann der Zähringer. Im 13. Jahrhundert gelang dem erfolgreichen Haus Habsburg die Zusammenfassung vieler Hoheitsrechte. Ihre Landesherrschaft, vor allem im Raum der Innerschweiz, nahm unter König Rudolf I. von Habsburg immer festere Formen an. Autarke Kräfte setzten sich dem entgegen. Höhepunkte des Konfliktes waren 1307 die Ermordung von König Albrecht I. und 1315 die Schlacht am Morgarten. Nun verbündeten sich die Urschweizer Stände Uri, Schwyz und Unterwalden. Der Bundesbrief galt seither als Kerndokument der sich bald erweiternden Eidgenossenschaft.Die Chronisten formten aus den geschichtlichen Tatsachen die Urschweizer Befreiungstradition. Um 1470 erstmals im Weissen Buch von Sarnen verschriftlicht, erhielt sie durch Aegidius Tschudi im 16. Jahrhundert ihre endgültige Fixierung. Mehrere Erinnerungsstätten erzählen auch heute von dieser Überlieferung: Bundesbriefarchiv in Schwyz, Bundeskapelle in Brunnen, Tellskapelle am See, Rütliwiese, Türmlifresken zu Altdorf, Tellskapelle in Bürglen.Am Samstagabend legt der Referent die Thematik dar. Am Sonntag werden die Erinnerungsstätten in der Urschweiz besucht.Hierzu bietet das Alemannische Institut als Kooperationspartner die Exkursion an. Gesonderte Anmeldung erforderlich unter: Tel. 0761 150 675-70 und Anmeldung@alemannisches-institut.de

Kursleitung: Dr. Stadler-Planzer, Hans. Der Kursleiter ist Historiker und forscht vor allem zur Geschichte der Urschweiz, Verfasser zahlreicher Bücher und Artikel in wissenschaftlichen Zeitschriften.

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