Musik als Poesie, © Martina Fenske
Musik als Poesie, © Florence Notte

Musik als Poesie

Zwischen Mitte des 19. Jahrhunderts und Beginn des 20. Jahrhunderts liegt eine besonders reiche Ära der Vokalgeschichte: das Aufblühen des deutschsprachigen Liedes und der französischen mélodie. Inspiriert von den Miniaturdramen in Schuberts Liedern, entwickelten europäische Komponist_innen Gesangsstücke, in denen sich Texte und Musik immer tiefer ineinander verflochten. Weg waren die einfachen Strophen und vorhersehbaren Begleitungen: Komponist_innen dieser Zeit fanden in Worten Töne und in Tönen Geschichten. Das Aufführen dieser Werke in Salons in Gesellschaft der sich immer weiter annähernden – und sich letztlich überschneidenden – musikalischen und literarischen Kreise führte zu einem einzigartigen, intimen OEuvre, das uns heute einen Einblick in die gediehene Kultur dieser Epoche bietet. Die Sopranistin Carina Schmieger und der Pianist Paul Drouet präsentieren einen Abend mit Debussy, Fauré, Duparc, Strauss und Mendelssohn Bartholdy.

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