Die "Poche de Colmar" und das Ende der Nazi-Herrschaft im Elsass (Vortrag)
Vor knapp 80 Jahren ging der Zweite Weltkrieg im Elsass zu Ende. Mit der Rückeroberung von Strasbourg am 23. November 1944 war das Elsass im Norden befreit; mit der Rückeroberung von Hüningen am südlichen Ende des Elsass am 1. Dezember 1944 war der Sieg der Alliierten schon zum Greifen nahe. Doch es dauerte noch bis zum 9. Februar 1945, bis die letzten deutschen Soldaten sich über den Rhein zurückgezogen hatten. Niemand hätte gedacht, dass sich die Befreiung des Elsass nur in Etappen vollzog und zwar in derart blutigen Etappen direkt vor unserer Haustür. Die Soldatenfriedhöfe in Bergheim und Sigolsheim künden von den tausenden amerikanischen, französischen und deutschen Soldaten, die kurz vor Kriegsende hier noch gefallen sind. Hauptgrund für diese Verzögerung war die „Poche de Colmar“, der Brückenkopf der deutschen Streitkräfte, der sich von Hüningen im Süden bis nach Rheinau im Norden erstreckte. Die Veranstaltung beleuchtet das Geschehen aus der Sicht von drei Personen, die dabei waren und Zeugnisse davon ablegten. Es ist eine Geschichte, die auf unserer Rheinseite die wenigsten kennen und die selbst im Elsass fast verdrängt worden ist. Dabei spielt sie vor allem im Elsass noch heute eine wichtige Rolle in der Anerkennung der zwangsrekrutierten Elsässer, die dem Nazi-Wahn zum Opfer fielen. - Anmeldung erforderlich.
Kursnummer: 261102442
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