Der Vortrag vermittelt, wie Bevölkerungsschutz in Deutschland funktioniert und was dies konkret für Bürgerinnen und Bürger bedeutet. Zunächst werden die Grundlagen von Zivil- und Katastrophenschutz erläutert: Wer ist im Ernstfall zuständig, wie greifen Bund, Länder und Kommunen ineinander und wie haben sich diese Strukturen im Laufe der Zeit entwickelt? Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf neuen Gefahren und Szenarien, die den Bevölkerungsschutz heute prägen – darunter Extremwetterereignisse, langanhaltende Stromausfälle, Pandemien, Cyberangriffe oder hybride Bedrohungen im Kontext internationaler Krisen.
Darauf aufbauend werden die Aufgaben und Grenzen staatlicher Vorsorge sowie die Eigenverantwortung der Bevölkerung beleuchtet: Was leistet der Staat, was sollten Bürger selbst vorbereiten und warum ist Resilienz ein gemeinschaftliches Thema?
Abschließend wird der europäische Bevölkerungsschutzmechanismus (Union Civil Protection Mechanism - UCPM) vorgestellt, der zeigt, wie Staaten sich gegenseitig unterstützen, welche Hilfe im Katastrophenfall möglich ist und welche Rolle europäische Zusammenarbeit künftig spielen wird.
Ziel ist es, Sicherheit greifbar zu machen und Orientierung für den Ernstfall zu geben.
In Zusammenarbeit mit dem Europa Zentrum Baden-Württemberg/Europe Direct Stuttgart und im Rahmen der Reihe „Zukunftsfragen in Gesellschaft und Politik: Zivilschutz, Verteidigung und Klimaschutz im Fokus“ der Volkshochschulen Freiburg, Stuttgart und Ulm - Anmeldung erforderlich.
Kursnummer: 261102626O
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