"Marie, weine nicht"

"Marie, weine nicht"

Es ist an Politik und Diplomatie, Kriege zu entfachen und wieder zu beenden. Die Musik vermag es jedoch, in unmittelbarster Weise die emotionalen Folgen von Krieg spürbar zu machen.

Dies ist der Ansatz für das Chorkonzert "Marie, weine nicht" am 24. und 25. September 2022 in der Christuskirche Freiburg.

Auf dem Pogramm stehen Werke, die die Auswirkungen von Kriegen ganz individuell beschreiben. Das Programm reicht von Hanns Eislers "Gegen den Krieg" auf Texte von Berthold Brecht (2022 begehen wir Eislers 60. Todestag) über Claudio Monteverdis "Il Combattimento di Tancredi e Clorinda" bis hin zu seinem Klagegesang "Sestina: Lagrime d'amante al sepolcro dell'amata". Die Ungerechtigkeit, das Leid und das Katastrophische eines Krieges wird durch die Werkzusammenstellung konkret spürbar.

Inszenatorische Elemente unterstützen die emotionale Erfahrung: Der Chor verteilt sich auf verschiedene Ebenen im Raum, der Saal erfährt eine eindrucksvolle Lichtinszenierung und das furiose "Combattimento" für Sänger*innen, Streichquintett und Basso Continuo wird als Schwertkampf choreographiert. Chor und Instrumentalensemble setzen sich aus deutschen professionellen Musiker*innen und Studierenden sowie aus Studierenden aus der Ukraine zusammen, die im Rahmen der Hochschulpartnerschaften zwischen Freiburg und Kiew bzw. Freiburg und Odessa an der HfM Freiburg aufgenommen wurden. Ein völkerverbindendes Konzertprojekt zum Weltfriedenstag am 21. September!

Alle Angaben ohne Gewähr.

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